Feedback geben: 11 bärenstarke Methoden aus der agilen Welt (2022)

Wie geht Feedback geben richtig? Wie schafft man es, konstruktiv und erfolgreich Feedbackgespräche zu führen? Welche Methoden aus dem agilen Management können in jedem Unternehmen und Team angewendet werden?Welche Kniffebringen dauerhaft motivierte Mitarbeiter und eine top Feedback- und Team-Kultur? All das erfährst du hier in diesem Artikel. Und du bekommst 11konkrete Tippszum Feedback Geben.

Voraussichtliche Lesedauer: 13 Minuten

Was ist Feedback?

Methode 1: Feedback geben mit der Methode der 5 Personen

Methode 2: Rotierendes Peer-to-Peer-Feedback

Methode 3: No-Feedback-auf-Feedback-Regel

Methode 4: Feedback geben mit Evaluation

Methode 5: Feedback geben mit der Start-Stop-Keep-Technik

Methode 6: Feedback im Team mit 360-Grad-Start-Stop-Keep

(Video) Feedback geben – 7 bärenstarke Feedback-Methoden aus der agilen Welt

Methode 7: Feedback geben mit der Methode der 3 Ws

Methode 8: Anspruch auf eine Antwort

Methode 9: Bedanken statt loben

Methode 10: Feedback geben mit Permission Feedback

Methode 11: Skala der Selbsteinschätzung

Spannende Podcast-Folgen zum Thema Feedback geben und den Methoden

Feedback geben ist bestimmt nicht immer einfach, das kennt jeder von uns. Und oft geht ein gut gemeinter Rat schnell mal nach hinten los und man stößt auf Widerstand oder Unverständnis. Umso wichtiger, dass man sich bewusst mitFeedbackmethoden und -beispielenauseinandersetzt. Helfen können uns dafür Methoden aus der agilen Welt sein.

Agilitätisteine Sammlung von Methoden, Einstellungen, Haltungen, ein gewisses Mindset, das v.a. in der Start-up- und Tech-Welt sehr verbreitet ist.

Agilität bietet die Möglichkeit bei komplexen Projekten mit (noch) unsicherem Ergebnis, auf dem Wegzum Ziel unseren Weg oder die einzelnen Schritte und Abzweigungen, die wir einschlagen,immer wieder iterieren und anpassenzu können.

Was ist Feedback?

Feedback geben bedeutet, anderenRückmeldungzu geben. Hierbei ist dieAußenwahrnehmungentscheidend. Gibt man Feedback, teilt man anderen Menschen mit, wie ihr Verhalten nach außen wirkt, wie man diese Person erlebt oder wie man ihre Leistung beurteilt. Man kann seinem Gegenüber praktisch denSpiegel vorhalten– das sollte im positiven und konstruktiven Sinn passieren.

Feedback kann extrem wertvoll sein. Wenn esrichtig eingesetztwird und man sich als Feedbackgeber und -nehmer anklare Regelnhält …

Feedback geben im agilen Umfeldsehe ich folgendermaßen – und so wende ich das auch in meinem Team an:

Esbezieht sich eherauf dasWie, weniger direkt auf das Ergebnis selbst. Es ist vielmehr derProzess, also das Wie:

  • Wie werden bestimmte Dinge angegangen?
  • Wie versuchen Mitarbeiter Probleme zu lösen?
  • Wie erreichen sie gewisse Zwischenergebnisse?
  • Wie arbeiten wir miteinander?
  • Welche gemeinsamen Werte haben wir?
  • Wie findet die Kommunikation zwischen uns statt?

Man arbeitetalsobeim FeedbackGeben und Erhalten am System und an den Prozessen an sich und nicht direkt ausschließlicham Ergebnis. Das ist super wichtig, weiles dazu führt, dassdie Leute in Zukunft die Ergebnisse und die Wege,um ans Ziel zu kommen, verbessern werden. QuasiHilfe zur Selbsthilfe.

In dem Moment spricht man nicht mehr von FeedBACK sondern eher von „FeedFORWARD“.

Wir schauen nach vorne und nicht zu sehr auf die Ergebnisse der Vergangenheit. Wir spulen quasi vor:Wie wollen wir gemeinsam zu den nächsten und übernächsten Iterationsstufen, zu den nächsten Ergebnissen kommen?

Wie so oft im Leben muss man manchmal bei sich selbst anfangen. Für jeden von uns gilt dieIllusion of Transparency, also die Diskrepanz zwischen unserer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung.Um diese in einemersten Schritt aufzulösen, gibt es 2 Feedbackmethoden, die ich euch ans Herz legen kann.

Methode 1: Feedback geben mit derMethode der 5 Personen

Nehmteuch5 Leuteaus eurem Team, die euch ganz gut kennen oder mit denen ihr häufig zu tun habt. Stellt ihnenin einemkurzen Einzelgespräch2 Fragen:

  1. Wie werde ich eigentlich allgemein wahrgenommen?
  2. Was kann ich (im Team/im Unternehmen etc.) anders machen, um erfolgreicher zu sein?

Bittet die Leute euch wirklichechtes unverblümtes, konkretes Feedbackzu geben. Gebt euch dabeinicht mit irgendwelchen oberflächlichen oder zu korrekten Antworten zufrieden. Geht wirklichtiefreinundfragt nachderganz persönlichen Wahrnehmungeuer Kollegen.

Methode 2:Rotierendes Peer-to-Peer-Feedback

Bei dieser Feedbackmethode trifft sich regelmäßig einmal im Monat eine Person mit einer anderen aus dem Team zumkurzen Einzelgespräch. Darin gibt mansich gegenseitig Feedback auf eineSituation, die beide miteinander erlebthaben. Hier kann man folgende Fragen erläutern:

  • Wie hab ich dich in dieser speziellen Situation wahrgenommen?
  • Was hättest du besser machen können oder was was hab ich mir vielleicht gedacht?
  • Wie hättest du das Ganze noch optimieren können?
  • Wie hättest du dich vielleichtanders verhalten können?

Das kann man ganz easy einmal im Monat implementieren. Geht superschnell. Einfach einen Termin pro Monat einstellen, der dauert20 Minuten– 10 Minuten in die eine Richtung Feedback geben und 10 Minuten in die andere.

Jetzt ist unsere Illusion of Transparency so weit aufgelöstund wir haben eine deutlich bessere Selbstwahrnehmung gefunden. Dann wollen wir im nächsten Step dazu übergehen, den Leuten, mit denen wir zusammenarbeiten, Feedback zu geben.

Methode 3: No-Feedback-auf-Feedback-Regel

Ganz wichtig ist beim Feedback Geben sich an die No-Feedback-auf-Feedback-Regel zu halten. Alsokein Feedback auf Feedbackgeben! Nur so könnt ihralles aus den Leuten rausholen und sie haben nicht das Gefühl, dass sie an irgendeiner Stelle stoppen müssen, euch Feedback zu geben.

Das bedeutet wirklich, dass man einfach die Klappe hält. Und zwar sowohl was dieWorteangeht, als auch, was dieMimik, Gestiketc. angeht.Einfach nur zuhören, kein Feedback auf Feedback.Verständnisfragensind natürlich erlaubt, allerdings auch nur komplett nicht wertend.

Übrigens:Unten am Ende dieses Artikels kannst du das E-Book „66 Hacks für Entscheider“ kostenfrei herunterladen. Darin bekommst du 66 simple Tipps, um zur noch besseren Entscheider-Persönlichkeit zu werden. Alle Tipps stammen aus meinem Buch „Der Mitarbeiter-Magnet – 302 Hacks für Leader“ (Haufe-Verlag). (Download-Link unten am Ende dieses Artikels👇)

Methode 4: Feedback geben mit Evaluation

Diese Methode bezieht sich v.a. auf denFeedbackprozess mit Mitarbeitern und zielt darauf ab, dasUnternehmen und das Team zu verbessern. Es geht darum, die Leistung der Führungskraft zu bewerten.Was war gut und was hätte sie vielleicht noch besser machen können?

Dazu gibt es 2 sehr smarte Fragen:

  1. Was würdest du tun, wenn du für einen Tag Chef hier wärst?
    Unsere Leute sehen häufig Dinge, die wir nicht sehen (wollen), die wir vielleicht anders sehen oderdie wir aus Betriebsblindheit nicht erkennen.

    Deshalb, einfach mal seine Mitarbeiter fragen:
    Hey, sag doch mal ganz kurz was würdest du tun, wenn du für einen Tag Chef hier wärst? Waswürdest du angreifen, um unser Unternehmen, unser Teametc. zu verbessern?

    Ich garantiere euch, da kommen spannende und wertvolle Antworten!

  2. Was müsste sich hier ändern, damit du für immer bei uns bleibst?

Methode 5: Feedback geben mit derStart-Stop-Keep-Technik

Ich persönlich bin ein sehr großer Freund dieser Feedbackmethode. Ich nutze sie jetzt schon seit vielen Jahren mit meinem Team und es ist wirklich eine Methode, die immer funktioniert.

Die Methode istsuper einfach, schnell und wirksam.

Mach mit deinen Leuten einenregelmäßigen One-on-One-Termin, z.B. alle zwei Wochen. Der muss nicht lang sein, eineViertelstundereicht völlig. Jederbringt zu diesen Terminen jeweils ein Start-, ein Stop- und ein Keep-Feedback für den anderen mit:

  • Start: Was wünsche ich mir von der anderen Person, was sie zukünftig tun soll?
  • Stop: Was soll diese Person in Zukunft nicht mehr tun?
  • Keep: Welches Verhalten schätze ich sehr an der Person undwas soll sie weiterhin tun?

Ihr werdet sehen,ein solcher kurzer Austauschist super schnell gemacht. Wichtig, dass erin beide Richtungenstattfindet. Also Führungskraft zu Mitarbeiter und Mitarbeiter zu Führungskraft.

Auch hier gilt die goldene Regel:kein Feedback auf Feedback!

Das ist manchmal nicht ganz leicht, tut vielleicht auch hin und wieder ein bisschen weh, aber das ist super wichtig. Nur dadurch geben die Leute ehrliches Feedback! Sollte es trotzdem mal Redebedarf zu einem Punkt geben, dann setzt dafür einen extra Termin fest. In dem könntihr nochmalmal in Ruhe relevante Punkte durchsprechen. Also Reiz von Reaktion trennen.

Weitere Infos zu dieser genial simplen Methode und dasStart-Stop-Keep-Sheet zum Downloadgibt'shier.

Methode 6: Feedback im Team mit 360-Grad-Start-Stop-Keep

Diese Feedbackmethode funktioniert im gesamtenTeamoder auch inSubteams, z.B. mit den Leuten, die am engsten miteinander arbeiten.DerTermin dauert auch hier nicht länger als20 Minuten.Man setzt sichim Kreiskurz zusammen. Jeden Monat sitzt eineandere Personsozusagen im übertragenen Sinnin der Mitte. Die anderen drumherum geben Feedback. Daher der Name 360-Grad-Feedback.

Dieeine Person bekommt Feedback von allen anderen Personen undzwar nach demStart-Stop-Keep-Schema. Dasschweißt das Team erfahrungsgemäß zusammen. Jeder Einzelne öffnet sich, das Team baut emotionale Brücken,die Transparenz untereinander steigt.

Kleine Erinnerung ans agile Mindset: Im Team ist mangemeinsam dafür verantwortlich, Dinge zu erreichen und zu verbessern.

Hierkannst du das360-Grad-Start-Stop-Keep-Feedback-Sheetkostenlos herunterladen und sofort loslegen. Du kannst diese Technik übrigens auch nutzen, um deine Beziehung mit deinem Partner oder mit Freunden zu verbessern.

In dieserPodcast-Folgegibt es eine kurze und knackige Anleitung, wie ich diese Feedbackmethode in meinem Team nutze und wie du es bei dir erfolgreich anwenden kannst:

Wie kann man jetztganz konkretim Gespräch konstruktives Feedback geben? Wie kann man sich ausrücken?

Methode 7:Feedback geben mit der Methode der 3 Ws

Wenn man Feedback gibt, kann man sich an die 3 Ws halten. Das ist vielleicht nichts Neues, umso wichtiger also, dass man immer wieder daran denkt:Wahrnehmung,WirkungundWunsch.

Essenziell für alle 3 Ws:Kommuniziere inIch-Botschaften.

  • Wahrnehmung:
    Ich habe den Eindruck, du kommst jeden Morgen 10 Minuten zu spät.
    Ich habe beobachtet, dass …

    Mir ist aufgefallen …
  • Wirkung:
    Das lässt in mir das Gefühl entstehen, dass du respektlos handelst/das respektlos gegenüber den anderen ist.
    Das wirkt auf mich …
    Das hat zur Folge …
    Folglich denke ich …
    Das hat auf mich den Anschein …
  • Wunsch:
    Ich würde mir wünschen, dass du pünktlich kommst/du nicht regelmäßig 5 Minuten zu spät kommst.

Methode 8:Anspruch auf eine Antwort

Diese Feedbackmethode spielt insbesondere eine Rolle, wenn wir es mitneuen Leutenzu tun haben. Kommen neue Mitarbeiter in unsere Firma kann mansie von Tag 1 im Onboarding Prozess um ihrkonstruktives Feedbackbitten. Diese Mitarbeitersind noch hoch motiviert und haben super viel Lust durchzustarten. Außerdem sind sie noch nicht betriebsblind. D.h. sie werden auch Dinge sehen und erkennen, die vielleicht Optimierungspotential haben.

Solches Feedback können wir perfekt für uns nutzen. Gleichzeitig müssen wir unserem GegenübereinenAnspruch auf eine Antwort garantieren. Dieser kann folgendermaßen aussehen.

Versichere deinem Mitarbeiter, dass erimmer eine dieser beiden Antwortenauf sein Feedback bekommt:

  1. Ja,vielen Dank, das werden wir ändern/das werden wir anpassen.
  2. Nein, das behalten wir bei, weil…

So bleiben die Leute bereitdarüber nachzudenken, wie man die Zusammenarbeit optimieren kann.

Methode 9:Bedanken statt loben

EinigeStudien zeigen, dass Lob von Menschen oft als ein bisschenunangenehm wahrgenommen wird. Der bessere Weg ist deshalb, sich bei Personen zu bedanken. Einfach klipp und klar für etwas Konkretes Danke sagen:

Hey, danke schön, dass duX oderY getan hast. Das hat dazu geführt, dass…

Das wird in der Regelvon Menschen als deutlichehrlicher oder angenehmerwahrgenommen und aufgenommen als ein manchmal ein oberlehrerhaft wirkendes Lob.

Eine solche Methode Feedback zu gebenmotiviert Mitarbeiter dazu, auch in Zukunft in diese Richtung weiterzuarbeiten.(Lies hierzu auch:Mitarbeiter motivieren: 9+1 zündende Sofort-Tipps und Beispiele)

Methode 10: Feedback geben mit Permission Feedback

Manchmal will man seinen Mitarbeitern on the fly Feedback geben. Wie kann man dassmart einläuten und die Leute abholen?

Ganz einfach: Eröffne das Gespräch mit einerkurzen Frage.Das bringt dein Gegenüber sofort ins richtige Setting.

Hey, darf ich dir Feedback geben (zu diesem oder jenem Punkt)?

Ich nenne das gern Permission Feeback, weiles im Marketing eine Methode gibt, die sichPermission Marketing nennt. Dabei holt man sich von potenziellen Kunden oder Empfängern einer Nachricht kurz die Erlaubnis ab, ihnen etwas kommunizieren zu dürfen. Dadurch sind sieempfänglicher und offener für das, was kommt.

Großer Pluspunkt dieser Feedbackmethodeist, dass die Leute auch die Möglichkeithaben, offen zu sagen, dass es zu einemanderen Zeitpunkt besserpasst.

Methode 11: Skala der Selbsteinschätzung

Kritisches Feedback muss und darf durchaus auch mal sein. Wie kann man das am besten angehen? Wie spricht man an, dass man sich eineVerbesserungdes Verhaltens, einer Fähigkeit, einer Fertigkeit etc. wünscht?

Hier tritt eine weitere schöne Feedbackmethode ins Rampenlicht:dieSkala der Selbsteinschätzung.Eignet sichwunderbar für einen1-zu-1-Gespräch.

In der Regel ist es allen Menschen bewusst, worin sie besonders gut sind und wo sie vielleicht noch Verbesserungspotezial haben. Frage ganz einfach:

Sag mir doch kurz, auf einer Skala von 1– 10 rund um XY,wie hoch würdest du dich da selbst einschätzen? Welche Zahl würdest du dir geben?

Normalerweiseschätzen sich die Leute richtig ein. Dann kann die zweite Frage sein:

Ja, das sehe ich ähnlich. Welche Ideen hast du, was können wir gemeinsam tun, um dich von der 6 auf eine 9 zu bringen?Wobei kann ich dich begleiten?

Auch hier wieder StichwortEigenverantwortung. Die Leute sollen selbst auf Ideen kommen. Die Mitarbeiter haben dasZepter in der Hand und gemeinsam sorgen wir dafür, dass Dinge erreicht werden. Das ist unglaublich wertvoll und führt am Ende dazu, dass Leutemotiviertbleiben und sie Lust haben, sichweiterzuentwickeln.

Spannende Podcast-Folgen zum Thema Feedback geben und den Methoden

Folge 48So gibst und erhältst du ehrliches und wertvolles Feedback

Folge 86Sofort besser zusammenarbeiten mit 360 Grad Start-Stop-Keep-Feedback

Folge 2397 geniale Fragen für Feedbackgespräche

Mehr solcher Inspirationen habe ich im folgenden E-Book zusammengestellt, das aktuell noch gratis heruntergeladen werden kann:

Erfolgreicher Feedback geben und Mitarbeiter führen: 66 simple Sofort-Tipps

Alle 66 Hacks, um von einer guten zur brillanten Entscheider-Persönlichkeit zu werden in diesem E-Book stammen aus meinem Buch „Der Mitarbeiter-Magnet: 302 Hacks für Leader“ (Haufe Verlag), das zum Start auf Platz 1 eingestiegen ist:

Hieraktuell gratis herunterladen!

Zuletzt aktualisiert am 9. Juni 2022

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Author: Jamar Nader

Last Updated: 07/23/2022

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